Page 76 - Dachsbracke 2017
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Los Nr. 2: Cara Sitarka, H, ÖHZB-Nr.: Dbr. 8641, WD: 10.11.2016
FW: Sehr gut
B. u. F.: Franz Trimmel, Hollerberg 1, 2802 Hochwolkersdorf
Z.: Päd. Dr. Miroslav Smrecan, 97652 Cierny Balog, Hlavna 1294/79, SK
Schweißarbeit: Bei stürmischem Wind wird die Hündin auf eine künstliche Übernachtfährte
eines Rehkitzes angesetzt. Nach gründlicher Untersuchung des Anschus-
ses findet sie rasch den Abgang und folgt der Fährte in einen lichten Fich-
ten-Rotbuchenbestand. Sie sucht passioniert und fädelt sich trotz schwie-
riger Bodenverhältnisse immer gut auf die Fährte ein. Die Zusammenarbeit
mit ihrem Führer ist sehr gut. Beim Wundbett geschallt, sucht sie nicht zum
Stück, sie wartet immer auf den Führer. Neuerlich angeleint, findet das Ge-
spann zum Stück, wo sie sich sehr gut verhält.
Laute Jagd: Zur lauten Jagd geschnallt, findet die Hündin sehr rasch einen Hasen, den
sie mit hohem Spurlaut höchstens sieben Minuten lang jagt. Die Hündin
wird immer wieder von ihrem Führer zu rasch herbeigeholt bzw. abgepfiffen,
weshalb sie auch zu kurz jagt.
Wesensfestigkeit: D ie Wesensfestigkeit entspricht der Note 2, weil das Kitz nur mäßig vertei-
digt wird. Die Hündin hat aber trotzdem großes Interesse daran und ist auch
aufmerksam.
Revierführigkeit: Die Hündin wird im Revier frei und angeleint geführt. Sie verhält sich vorzüg-
lich. Der Gehorsam und das Verhalten auf den Schuss ist sehr gut. Abgelegt
wird angeleint am Rucksack.
Ergebnis: Die Hündin erreicht mit 177 Punkten einen III.a Preis, der Hundeführer die 1.
Stufe des Jagdhundeführerabzeichens.
Los Nr. 3: Wastl vom Reitschacher, R, ÖHZB-Nr.: Dbr. 8536, WD: 11.08.2015
FW: Vorzüglich
B. u. F.: Mario Schwein, Windhag 9, 3340 Waidhofen/Ybbs
Z.: Josef Atschreiter, Markt 153, 3334 Gaflenz
Schweißarbeit: HF Josef Atschreiter wurde am 10.06.2017 gegen 9.00 Uhr von Edith Kürner
auf aus Amstetten um die Nachsuche auf ein krank geschossenes Schmaltier
natürlicher ersucht. Edith Kürner ist Pächterin einer 300 ha großen Eigenjagd im Ge-
Wundfährte meindegebiet von 3335 Weyer/Ortschaftsbereich Unterlaussa („Jagdrevier
Goga-Hochbrand“ der FVW Weyer). Kürner gab gegenüber Atschreiter an,
sie habe am Vortag gegen 20.00 Uhr auf einem „Schlag im Bereich Hexen-
kessel“ ein Schmaltier auf ca. 180 Meter mit dem Kaliber 243 beschos-
sen. Das Tier habe den Schuss durch „Zusammenziehen“ quittiert und sei
flüchtig in Richtung Dickung abgegangen. Das Schmaltier habe den Schuss
vermutlich „tief sitzen“ oder sogar einen „Weichschuss“. Auf die Frage, ob
die Nachsuche durch zur Gebrauchsprüfung gemeldete Junghunde durch-
geführt werden dürfe, stimmte Kürner dem sofort zu. HF Mario Schwein
erklärte sich bereit, die Prüfungsarbeit der natürlichen Nachsuche mit sei-
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