Page 60 - Dachsbracke 2017
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ab und verliert kurz nach dem zweiten Haken erneut die Fährte, wird aber
vom Hundeführer selbstständig korrigiert und neu angesetzt. Danach arbei-
tet die Hündin ähnlich wie zuvor weiter bis hin zum Wundbett. Dort wird der
Hundeführer angewiesen, seine Hündin zu schnallen. Die Hündin arbeitet
zielstrebig bis hin zum Stück, bewindet dieses jedoch nur kurz und „geht“
dann brackieren. Nach zirka 20 Minuten kommt die Hündin zu ihrem Führer
zurück, wird angeleint und arbeitet am Riemen die Fährte zu Ende.
Am Stück abgelegt, zeigt Caja zu Beginn leichtes Rupfen. Daher wird das
Verhalten am erlegten Wild mit Gut benotet.
Laute Jagd: Siehe VPLJ JB 2015, S. 67!
Wesensfestigkeit: D ie beim Stück angeleinte Hündin reagiert mit einer ausgesprochenen
Schärfe auf die Annäherung eines Fremden und verteidigt dieses mit voll-
kommener Unerschrockenheit. Auch im übrigen Prüfungsverlauf zeigt die
Hündin eine ausgeprägte Wesensfestigkeit und ist abseits vom erlegten
Wild sozial ausgesprochen verträglich.
Revierführigkeit: Im Gesamten kann die Führigkeit nur mit 2 bewertet werden. Der Gehorsam
der Hündin wird ebenfalls mit 2 bewertet. Ihr Verhalten auf Schuss ist sehr
gut. Das Ablegen erfolgt angeleint und wird somit mit 1 benotet.
Ergebnis: Mit 202 Punkten erreicht Caja den II.b Preis. Ihr Führer erwirbt die erste
Stufe des Jagdhundeführerabzeichens.
Los Nr. 2: Ibs vom Geierkogel, R, ÖHZB-Nr.: Dbr. 8565, WD: 03.10.2015
FW: Gut
B. und F.: Alois Kröpfl, Weinberg 81, 8274 Buch bei Hartberg
Z.: Bruno Sabitzer, Lobisserweg 2, 9341 Straßburg
Schweißarbeit: Ibs wird vom HF neben dem Anschuss abgelegt, wo er sich angenehm ruhig
verhält und seinen Herrn aufmerksam beobachtet. Der HF geht zum An-
schuss, um dann nach ausgiebiger Untersuchung desselben seinem Hund
die Schweißhalsung anzulegen und diesen nun ebenfalls zum Anschuss zu
führen. Ibs untersucht letzteren ausgiebig und sucht sogleich eifrig mit tiefer
Nase in Fluchtrichtung des Stückes davon. Ibs arbeitet sehr konzentriert auf
der Fährte und braucht nur wenig Anleitung durch den HF. Kleine Abwei-
chungen korrigiert der Hund sehr schnell alleine. Den ersten Haken mit dem
kurz davor befindlichen Wundbett kürzt er windbedingt ab und folgt exakt
der nunmehr nicht mehr ansteigend, sondern in Schichtenlinie verlaufenden
Fluchtrichtung. Die danach folgende Dickung mit einer Steilstufe und einer
Querung eines Bachlaufes meistert er exzellent. Bald danach verweist er
das zweite Wundbett. Der HF lässt seinem Rüden bisweilen die Schweißlei-
ne über längere Wegstücke frei nachschleppen. Damit geht Ibs nun teilwei-
se ohne die Möglichkeit einer physischen Steuerung durch den HF, welche
er aber nicht benötigt, da er ohnehin sehr sauber und konzentriert auf der
Wundfährte sucht. Am dritten Wundbett wird der Rüde geschnallt und zieht
in Richtung des Stückes davon, biegt dann aber verfrüht ab und kommt
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