Page 59 - Dachsbracke 2017
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lichem Herbstwetter PL MF Harald Heil samt der Richterbelegschaft zu einer ausführlichen
Richterbesprechung im auf ca. 1.000 m Seehöhe liegenden Alpengasthof Koralpenblick, wel-
cher uns als Standquartier diente, ein. Es wurde die Zuordnung der Richtergruppen festgelegt
sowie der genaue Vorgang besprochen. Im Anschluss wurden von den fünf Richtergruppen die
Fährten gelegt. Das Prüfungsgebiet, nur wenige Autominuten entfernt vom Standquartier, bot
uns durch lichte Altholzbestände mit Bodenbewuchs durch Schwarzbeeren und des Öfteren
vorkommende moorige Feuchtstellen sehr gute Bedingungen. Ein besonderer Dank gilt hierfür
der FV Liechtenstein, in deren Revier wir unsere Prüfung abhalten durften. Als Revierführer
standen uns Stefan Kiefer und Hans Klug zur Seite, herzlichen Dank nochmals dafür!
Am späteren Nachmittag wurden die vier anwesenden Hunde von unserem Zuchtwart Dr. Georg
Urak formbewertet. Anschließend wurden die Fährten für die am nächsten Tag bevorstehende
Prüfung verlost und auch der Gehorsam, die Revierführigkeit und das Verhalten auf Schuss
geprüft.
Am Morgen des 22. Oktober fand um 7.30 Uhr eine Richterbesprechung statt, danach wurden
die Hundeführer begrüßt, die Losnummern übergeben und die noch ausstehenden Formalitäten
erledigt, ehe es mit den fünf gemeldeten Gespannen hinaus in die Reviere ging. Der vorherge-
sagte Schlechtwettereinbruch schien vorerst noch auszubleiben, die Temperaturen waren ange-
nehm – leicht abgekühlt hatte es in der Nacht – und somit gab es beste Bedingungen für einen
erfolgreichen Prüfungstag.
Gegen Mittag bei Nieselregen im Standquartier angekommen, wurde der letzte der fünf Hunde
vom Zuchtwart formbewertet. Ein Hund wurde noch in der Lauten Jagd geprüft, die vier anderen
waren bereits vorgeprüft.
Leider konnte ein Hund die Prüfung nicht bestehen. Nach der Richterbesprechung, den anste-
henden Formalitäten und der Siegerehrung wurde die Prüfung gegen 15.00 Uhr für beendet
erklärt.
Ein herzlicher Dank der Familie Smolana, deren Alpengasthof uns bestens als Standquartier
diente und in dem wir hervorragend bewirtet wurden.
Ein besonderer Dank gilt unserem langjährigen Mitglied und Richter des Klub Dachsbracke, Le-
opold Elmer, für die Gesamtorganisation der 535. GP in dieser wunderschönen Gegend und an
Karl Masser für die Gestaltung der Losnummern!
Los Nr. 1: Caja vom Salzatal, H, ÖHZB-Nr.: Dbr. 8516, WD: 13.2.2015
FW: Vorzüglich
B. u. F.: Ing. Robert Solarzyk, Kaltenbrunnerstraße 108, 8700 Leoben
Z.: Harald Heil, Oberkogelbauerweg 10a, 8632 Gußwerk
Schweißarbeit: Beginn der Riemenarbeit ist 8.40 Uhr. Der Hundeführer legt seine Hündin
ab und untersucht den Anschuss, wobei er interessiert von seiner Hündin
beobachtet wird. Im Anschluss holt er seine Hündin zum Anschuss, wel-
chen diese eifrig bewindet und kurz darauf zügig die Fährte aufnimmt. Nach
einem vielversprechenden Start kommt die Hündin nach bereits sechs Mi-
nuten von der Wundfährte ab und folgt einer Verleitfährte, worauf der Hun-
deführer abgerufen wird. Danach verläuft die Riemenarbeit schleppend. Die
Hündin kommt kurz darauf erneut von der Fährte ab und arbeitet einer na-
hen Salzlecke zu. Der Hundeführer korrigiert sich jedoch selbst und setzt
seine Hündin erneut auf der Fährte an. Im weiteren Verlauf arbeitet die Hün-
din unsicher und mit etwas hoher Nase. Die beiden Haken kürzt die Hündin
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