Page 14 - Dachsbracke 2017
P. 14

2013: 99 Welpen. Daher war im Herbst das Angebot größer als die Nachfrage, jedoch konnten die
Züchter die Welpen bis zur 12. Lebenswoche erfolgreich abgeben.

2014: Die größte Herausforderung war die Kommunikation mit den Züchtern. Oft war nicht klar,
wie viele Welpen noch frei sind. Die Kontrolle der MB hat zu wünschen übrig gelassen. Die Nach-
frage war 2014 eher schleppend (wegen dem welpenreichen Jahr 2013). Damit die Kommunikati-
on besser funktioniert, wurde der Fragebogen für Welpeninteressenten eingeführt. Interessenten
fühlen sich bei der Anmeldung verpflichtet, wesentliche Daten können auf einfachem Weg an
Züchter, Zuchtwart, Landesleiter etc. weitergegeben werden. Ein Dankeschön an dieser Stelle an
den Verein DBR, der einen wesentlichen Beitrag zum Fragebogen geleistet hat.

2015: Die Abgabe und die Nachfrage im Frühjahr war normal bis sehr gut. Im Herbst gab es einen
drastischen Rückgang. Züchter mussten Welpen oft bis zur 15. Lebenswoche im Zwinger belas-
sen. Diese Situation habe ich selbst zu spüren bekommen. Es ist nicht immer einfach, aber man
hat die Möglichkeit, lehrreiche und beeindruckende Erfahrungen mit den Welpen zu sammeln.

2016 bis Juni 2017: Die Welpenvermittlung hat sich im Bereich der Kommunikation mit den Züch-
tern und Abnehmern sehr gut eingespielt. Diese letzten 1,5 Jahre waren so, wie ich mir das vor-
gestellt habe. Die Kontrolle der MB müsste lückenlos funktioniert haben.
Wichtig ist die sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Zuchtwart, der im Vorfeld die Züchter
bei der Zuchtanfrage über die aktuelle Welpensituation aufgeklärt hat. Die Züchter haben bei mir
angefragt, wie die Welpennachfrage ist, so konnte die Zucht sehr gut gesteuert werden. Für die
Vermittlung sehr wichtige Fakten (wie Deckbescheinigung, Deck-, und Wurfblatt und die Adres-
serfassung der Abnehmer) wurden in regelmäßigen Abständen von Dr. Urak übermittelt.
Die Hundevermittlungsstelle fordert weiterhin die Züchter höflichst auf, für ihren eigenen Zwinger
und Wurf im Vorfeld entsprechende Werbung zu machen, und sich bei der Welpenabgabe nicht
ausschließlich auf den Klub zu verlassen (siehe Antrag von Ofö. Zoister bei der GV am 22.6.2013
in Radstadt). Ich möchte auf diesem Weg die Züchter lobend erwähnen, die diverse Einschaltun-
gen in Jagdzeitschriften schalten, und somit einen sehr wesentlichen Werbebeitrag für unsere
Hunderasse leisten.
Auch Messebesuche und die Präsentation unserer Rasse bei zahlreichen anderen Jagdveranstal-
tungen wurden als Werbemöglichkeit gerne genützt. Dieser Bereich sollte jedoch in Zukunft for-
ciert werden, damit der direkte Kontakt mit den Welpeninteressenten und den noch unentschlos-
senen späteren Klubmitgliedern gegeben ist. Bei den Bezirksjägertagen und Hegeringschauen
sehe ich noch ein großes Potential.
Die Zusammenarbeit mit den Landesleitern ist auf alle Fälle zu forcieren. Die Landesleiter werden
angehalten, in ihrem Bundesland Kontakt mit den Welpenabnehmern aufzunehmen und zu pfle-
gen bzw. diese nach ihren Möglichkeiten entsprechend zu unterstützen und zu informieren. Die
Arbeit als LL ist für den Klub eine sehr wichtige, die Kontaktpflege im eigenen Bundesland zwar
zeitaufwändig und intensiv, jedoch macht es Freude und Spaß, immer wieder neue motivierte HF
kennen zu lernen.
Die sehr gute und rege Zusammenarbeit mit dem Verein Dachsbracke Deutschland darf ich auf
diesem Weg erwähnen. Leider erschwert die neue Regelung, dass Welpen aus Österreich erst ab
der 15. Lebenswoche mit gültiger Tollwutimpfung nach Deutschland abgegeben werden dürfen,
die Situation. Die Interessenten wurden allesamt darauf hingewiesen.

                                             14
   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19