Page 87 - Dachsbracke 2017
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giert sich aber selber und findet zum Wundbett. Dort geschnallt, findet sie
              zunächst nicht zum Stück, kehrt nach einiger Zeit zurück und führt – an die
              Leine genommen – nun ihren Herrn mit mäßigem Interesse zum Reh. Wegen
              leichten Rupfens ist das Verhalten am erlegten Wild mit Gut zu bewerten.

Laute Jagd: 	Die Hündin wurde am 25.10 im Jagdgebiet Nußdorf-Debant bei föhnigem
                           Wetter durch die Richter Anton Angermann und Hans Halbfurter vorgeprüft.
                           Sie sucht nach dem Schnallen etwas hastig, aber weit ausholend. In einem
                           Hang, mit Sträuchern bewachsen, fängt sie an, immer wieder kurz Laut zu
                           geben, bringt aber nichts weiter und kehrt nach 35 Minuten zum Führer
                           zurück. In einem anderen Revierteil geschnallt, findet sie nach kurzer Zeit
                           einen Hasen, den sie mit sehr gutem Spurlaut 12 Minuten lang jagt, bis
                           sich die Brackade über einem Bergrücken verliert. Nach einer guten halben
                           Stunde kommt Viebi zurück.

Wesensfestigkeit: 	Verteidigung und Wachsamkeit sind vorzüglich.

Revierführigkeit: 	 Alle Fächer können mit Note 4 bewertet werden.

Ergebnis: 	   204 Punkte, II.d Preis, 27. Stufe des Jagdhundeführerabzeichens

Los Nr. 5: 	  Isak vom Spatzberg, R, ÖHZB-Nr.: Dbr. 8584, WD: 23.02.2016

	 FW: Gut

	 B. u. F.: Peter Mattersberger, 9971 Matrei in Osttirol

	 Z.: Franz Kainzner, Zillerstraße 18, 6265 Hart i. Z

	

Schweißarbeit:	Der Führer wird mit dem Hund an den Anschuss geführt und die Flucht-

              richtung angewiesen. Der Anschuss liegt in einem Almgebiet mit offenen

              Lärchwiesen und eingesprengten Fichten-Dickungen. Der Führer legt den

              Hund ab und inspiziert den Anschuss. An der Fährte angesetzt, nimmt der

              Rüde sogleich die Fährte mit tiefer Nase an und folgt ihr ruhig und kon-

              zentriert. Einmal kurz von der Fährte abgekommen, korrigiert er sich sofort

              selbst. Die Durchquerung von zwei Dickungen, eines Sumpfgebietes und

              die Überquerung eines kleinen Baches stellt für den Hund kein Problem dar,

              und er kann die Spur auch hier einwandfrei halten. Zwischendurch verweist

              der Hund immer wieder Schweißtropfen. Vom Wundbett sucht er geschnallt

              zügig zum Stück, wo er das Stück beschnuppert und vorzügliches Verhalten

              an den Tag legt. Totverweisen wurde nicht gemeldet und wird auch nicht

              gezeigt. Nach der Rückkehr des Hundes wird dieser angeleint zurück zum

              Stück gebracht und dort abgelegt. Hier zeigt er vorzügliches Verhalten.

Laute Jagd: 	Der Rüde wird in einem Almbereich am Rand eines Fichten-Stangenholzes
                           geschnallt. Er beginnt unmittelbar mit der systematischen und intensiven
                           Suche und löst sich gut vom Hundeführer. Nach ca. zwei Minuten führt die
                           Suche zum Erfolg, und er hebt einen Hasen, den er für ca. 16 Minuten rü-
                           dentypisch und anhaltend Schlag auf Schlag jagt. Die Art der Suche kann
                           mit Vorzüglich, das Halten der Spur und der Spurlaut jeweils mit Sehr gut
                           bewertet werden.

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