Page 38 - Dachsbracke 2017
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Foto: Georg HubmerDer Klub Dachsbracke wurde durch Ausbildungsreferenten Franz Höhn repräsentiert, welcher
Grüße und ein Gastgeschenk von Obmann Harald Heil überbrachte. Außerdem war Gerald
Fressner als Leistungsrichter anwesend, welcher dankenswerterweise schon lange gute Be-
ziehungen zu dieser Prüfung pflegt. Die antretenden Hundeführer aus Österreich waren Georg
Krautgartner mit seiner Hündin „Bria Kolesarka“ und Georg Hubmer mit seinem Rüden „Eddie
von Schnepfenstein“.
Gestärkt von einem gemeinsamen Abendessen und Frühstück, begab sich die Prüfungsgesell-
schaft am nächsten Morgen in ein naheliegendes Revier zur ganztägigen Treibjagd. Dabei wurde
jedem Teilnehmer ein Leistungsrichter für die zwei Triebe zur Seite gestellt. Die Hunde wurden
mit einem Garmin-GPS ausgerüstet.
Man darf durchaus behaupten, dass die folgende Jagd sämtlichen Gespannen einiges an Kraft
und Ausdauer abverlangte. Der erste Trieb führte einen Bergrücken entlang durch eine Buchen-
läuterung, der zweite Trieb durch eine Dickung. Das Wetter war geprägt von starkem Wind und
Schnee.
Um das verbleibende Tageslicht nach Triebende noch zu nützen, wurden anschließend auch die
Gehorsamsfächer geprüft. Danach fand die Streckenlegung statt.
Zurück im Standquartier wurde nach einer sehr umfassenden Richterbesprechung der „Grüne
Abend“ begangen. Bei Spanferkel, Musik und Tanz konnte so manche interessante Unterhaltung
geführt werden.
Der letzte Prüfungstag begann ein wenig gemächlicher, da am Morgen noch die Schweißfährten
getreten wurden. Jedes Gespann bekam eine 500 Meter lange Schwarzwildfährte mit fünf Stun-
den Stehzeit und mit Fährtenschuh zugewiesen.
Vor der Schweißarbeit wurden noch die übrigen Gehorsamsfächer geprüft, danach ging es am
Riemen zum Anschuss. Der Tradition entsprechend war an jedem Fährtenende ein Jagdhornblä-
ser anwesend. Nach dem offenen Richten und der Bruchübergabe wurde das Stück verblasen.
Abschließend fand, nach dem Eintreffen aller Gespanne, im Standquartier die Siegerehrung
statt. Für Österreich konnte Georg Krautgartner mit seiner Hündin „Bria Kolesarka“ den Titel für
die beste Schweißarbeit beanspruchen. Gesamtprüfungssieger wurde Herr Milos Kolesar mit
seinem Rüden „Gero ze Zaporedi“. Dazu herzliche Gratulation!
Abschließend sei ein Dank an den Klub chovatelov ALPSKÉHO JAZVECˇ ÍKOVITÉHO DURICˇ A
(Slowakei), im Besonderen an Ing. Petra Vlcˇ ek (Obfrau), für die vorbildhafte Organisation und
Durchführung gerichtet!
Die Prüfung POHÁR GUSTAVA KORˇ ÍNKA stellt eine beispiellose Erfahrung für jeden Hundeführer
dar, der willens ist, sich dieser Herausforderung zu stellen.
Weidmannsheil! Georg Hubmer, Ausstellungsreferent Klub Dachsbracke
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